Happiness is a choice, not a result. Nothing will make you happy until you choose to be happy. No person will make you happy unless you decide to be happy. Your happiness will not come to you. It can only come from you.

Ralph Marston  (via annalaman)

You have to be odd to be number one

Dr. Seuss

Wir starrten in den Himmel und fanden uns mit der leisen Ahnung wieder, dort etwas gewaltiges vor uns zu haben. Wir stellten uns vor, dass dort die Götter zu finden seien müssten, denn was wenn nicht die Sterne war ewig und allgegenwärtig. Wir erfanden Ziffern und Zahlen um quantifizieren zu können, uns vorzugaukeln wir könnten begreifen, egal wie groß oder klein das war, was vor uns lag. Wir bauten Teleskope, größer als Wohnhäuser, um die Sterne zu vermessen und blickten so weit, wie die Zeit uns nur blicken ließ. Wir fanden auch dieses Mal Wege und Zahlen, um dieser Größe, dieser Weite einen Namen zu geben. Mehr als 15 Milliarden Lichtjahre. Wir sahen das vergangene Antlitz von Dingen, die vor mehr als 15 Milliarden Jahren existierten und dabei versagt doch schon jede Relation, die über unser eigenes Gestirn und seine Trabanten hinaus geht. Weil diese Dimensionen schlicht nicht in einen irdischen Vergleich zu bringen sind, unsere, die Vorstellungskraft von uns kleinen Menschen, deren Leben nicht mal einen Wimpernschlag im Alter von all dem ausmacht, um so vieles überschreitet.

Und dann ist da deine Hand, die Ahnung, dass ich sie eines Tages unterdensternen in meiner wissen werde, so wie sie vor wenigen Tagen noch in ihr ruhte und das Gefühl, dass es keinen Blick in den Himmel bedürfen würde, um etwas zu finden, was zu groß erscheint, als dass es mein Verstand je greifen könnte. Es ist mein Herz, das unablässig, in jeder Sekunde aus meiner Brust brechen und zu dir will, mir die Kehle zuschnürt und meine Lippen zu trocken erscheinen lässt. Mein Herz, das seine Sehnsucht und Leidenschaft mit jedem Schlag gewaltsam unter das Blut mischt, das meinen Körper durchströmt. Wie kalt ich gewesen sein muss, dass mich nun diese Wärme wohlig schmerzt.

Ich spüre das Meer in mir, mit all seinen Stürmen und schmecke noch immer das Salz auf meinen Lippen, das ich von deiner Haut küsste, als ich es über uns kommen ließ, spüre noch immer deine Haut an meinen Fingerspitzen.

notizengedankentagebuch:

Man kann alles richtig machen und trotzdem Pech haben. Und man kann alles falsch machen und trotzdem Glück haben. Es gibt keine Garantien, nur Wahrscheinlichkeiten.